Clock Clock

030803
Neben dem normalen Angebot gibt es bei uns Tuning, das holt klanglich deutlich mehr heraus, zum Beispiel durch:
Richtiges Timing:
In der Hifi-Kette ist das Timing der Signalquelle extrem wichtig, Fehler, die hier entstehen, können nicht mehr korrigiert werden. Das Timing eines CD-Players wird von seinem Taktgeber, einem eigenen Quarzoszillator bestimmt. In Ausnahmefällen wird eine fremde Taktfrequenz zugeführt, damit kann das Ergebnis eventuell drastisch verbessert werden. Auffällig dabei: die besserer Brillanz und räumliche Staffelung.
TacT-Millennium.html
Eine HiFi-Kette mit geringeren Timing-Fehlern erkennt man an ihrer räumlicheren Abbildung und an der natürlicheren Wiedergabe von Zischlauten ohne Übertreibung oder Verlängerung. Der Anteil Jitter (ein Verschwimmen der Impulsflanken auf der Zeitebene) muss klein gehalten werden, damit Obertöne zeitrichtig zu den Grundtönen wiedergegeben werden. Ein absoluter Zeitfehler mag bei niedrigen Frequenzen mit grossen Wellenlängen belanglos sein, aber bei höheren Frequenzen wird er so kritisch, dass die Hörschwelle überschritten wird, der Effekt wird wahrnehmbar (die Grafik bestätigt diesen gehörmäßigen Eindruck, 100 pS Clock-Jitter (typischer Wert in einem "guten" CD-Player) sind bei Frequenzen oberhalb 3 kHz schon verbesserungswürdig). Der typische DVD-Player mit Werten über 350pS Clock-Jitter überschreitet demnach schon bei 1 kHz die Hörschwelle, alle Frequenzen darüber sind hörbar verjittert. Jitter Komponenten verursachen Phasenmodulationsprodukte. Es entstehen Seitenbandprodukte, außerdem Amplitudenmodulationsprodukte. Für einen reinen Klang ist ein möglichst geringer Jitter oberstes Gebot. DVD-Player sind bekanntermaßen schlechte CD-Abspielgeräte. Ihr Clockoszillator ist auf 50Hz Bildfrequenz ausgelegt, alle anderen Frequen zen, z.B. für CDs, werden mit PLL-Kreis und komplizierten Frequenzteilern aus demselben Quarz gewonnen. Der dabei entstehende Jitter wird billigend in Kauf genommen, der Klang der abgespielten CD zeigt es auch...
Da das Obertonspektrum die wesentliche Unterscheidbarkeit der Musikinstrumente ausmacht, ist eine exakte Obertonwiedergabe elementar für eine natürliche und präzise Musikwiedergabe. Die Empindungen, die man beim Hören eines gezupften Kontrabasses hat, hängen entscheidend vom richtigen Timing ab. Da feinste Laufzeitunterschiede die Plastizität und Räumlichkeit ausmachen, steht und fällt die Abbildung mit der Exaktheit der zeitlichen Abläufe.
Stellt man Musik grafisch dar, wie mit einem Oszilloskop, so ist die eine Achse Amplitude(vertikal, Auslenkung), die andere Zeit.(horizontal von links nach rechts). Verzerrung der Zeitdarstellung ist genauso schwerwiegend wie Verzerrung der Amplitude. Genaugenommen liegt hier das Problem der Gegenkopplung bei Verstärkern, das neue Eingangssignal wird mit dem verzögerten Ausgangssignal verglichen, welches das verzögerte fehlerhafte Eingangssignal des vorherigen Zeitpunkts repräsentiert. Der Gedanke Gegenkopplung funktioniert wunderbar in einer Theorie, welche den Faktor Zeit ignoriert, in der Realität führt sie jedoch zu Transienten- Intermodulations- Verzerrungen (TIM).
Die Serielle Information (Daten) und die Zeit werden in einem CD-Player wieder zusammengefügt. Der Masterclock-Oszillator bestimmt alle zeitlichen Abläufe im Player entscheidend mit, abgesehen von den Timingfehlern, die sich durch mechanische Probleme wie Rückkoppplungen vom Lautsprecher, Vibrationen an Gehäuse, Mechanik und Leiterplatten ergeben und die durch Massenträgheit der Bauteile und Resonanzen in die Zeitebene verschleppen.
Dämpft man diese Resonanzen, vermeidet Rückkopplungen, verbessert die Masterclock, ergeben sich folgende Verbesserungen:
Klavier wird brillanter, Streicher seidiger ohne Schärfe. Die Musik wirkt energischer anstatt enervierend. Der Raum wird in allen Dimensionen grösser, die Instrumente plastischer wiedergegeben.
Das Timing beim CD-Player entscheidet der "Taktgeber" Quarzoszillator:

Möglichkeiten zur Auswahl
Quarz, Quarzoszillator, L-ClockLC-Clock XO

Quarz: Was man typisch vorfindet: Bestenfalls ca 100 ppm (parts per million) Genauigkeit/Stabilität, wenn der Originalquarz auf der Leiterplatte montiert ist. Das Bild zeigt (v.L n.R) zwei typische Quarzbauformen, Quarz am kapazitätsarmem Entkopplungskabel (Bestandteil unseres Neuklang-Tunings), Neuklang-Clockoszillator, L-Clock, L-Clock andere Seite. Bild rechts: LC-Clock XO mit 10000uF Elko und rauscharmen Shuntreglern.
Nicht zu vergessen: Die Stabilitätsangabe bezieht sich auf einen langfristigen Mittelwert, Quarze haben in der Praxis typische Probleme, die mit der elektrisch ausgelösten mechanischen Schwingung im zu konservierenden Vakuum zusammenhängen. Die Nominalfrequenz wird bei 25 Grad C Umgebungstemperatur angegeben.

Unsere erste Maßnahme:
1. Mechanische Störungen vermeiden:
Ablösung des Quarz von der Leiterplatte, um die Vibrationen fernzuhalten, die Jitter  erzeugen und den Klang verfärben. Kapazitätsarme Kabel erforderlich, Masse klein halten. Experimentieren lohnt sich, wir haben einst angefangen mit Wandhalterung, der Quarz wurde außerhalb des CD-Players an die Steinwand hinter dem Gerät geschraubt (heute wegen CE Bestimmungen nicht mehr zulässig) ! Daraus wurde ein Konzept mit einem Stück Antennenkabel geringer Kapazität, gebogen löst es den Quarz schwingungsarm von der Leiterplatte, der geringe Mehraufwand entschädigt mit einem deutlich besseren Resultat als die serienmäßig gelieferte Version. Die mechanische Entkopplung filtert / verlagert die Störfrequenzen in den tieferfrequenten Bereich, wo sie weniger hörbar sind (s.Grafik oben).
Da Quarze im trockenen Gas betrieben werden, sind die Zuführungsdrähte im Glas eingeschmolzen. Biegt man die Drähte zu nahe am Gehäuse, können Risse die Dichtigkeit und damit die Lebensdauer gefährden. Läßt man einen Quarz auf einen harten Gegenstand fallen, kann die dünne Scheibe brechen und das führt zum Totalausfall. Die Stärke des Kristalls angegeben in mm beträgt 1,67/f (MHz), ein gängiger CD-Player-Quarz von 33 MHz hätte intern eine Stärke von 0,05 mm! Deshalb werden gern bei höheren Frequenzen Oberwellenquarze eingesetzt, deren Grundwelle z.B. 11 MHz beträgt.

2. Elektrische Störungen vermeiden:
Viele Quarze werden in einfachsten Inverterschaltungen betrieben, gestört von  internen Vorgängen eines multi-funktionalen Chips, der seine Versorgungsspannung vielfältig beansprucht und eine wesentliche Regel, die Reinheit der Versorgungsspannung, verletzt. Eine saubere Versorgungsspannung und eine Begrenzung des Stroms durch den Quarz zur Vermeidung unnützer Erwärmung und unkalkulierter Nebeneffekte hilft, die Langzeitstabilität und den Kurzzeitjitter geringer zu halten. Jitter ist die Bezeichnung für ein Verschwimmen der Signalflanken auf der Zeitebene, Amplitudenschwankungen haben ähnliche Auswirkungen : Der zeitliche Ablauf kommt im Mikrobereich durcheinander. Ein separater Quarzoszillator mit entkoppeler Stromversorgung kann Wunder wirken.

Neuklang Clock: Separater Quarzoszillator, der den Simpel-Oszillator ersetzt. Ein Chip, SMD Technik, ca 5 x 8 mm, saubere 5 V erforderlich, programmiert auf die gewünschte Frequenz, ca +/- 5 ppm Genauigkeit/Stabilität (innerhalb 18-33 Grad C), Preis euro 30.- +Versand
Anschlüsse: 1. Output Enable,  2. Ground,  3. Out,  4. +5V  Stromaufnahme im Standby-Modus ca 50uA, im Betrieb typ. 12 mA (volles Signal an 50 Ohm Last)
Kosten incl Einbau euro 90 + Versand.
Konzeptbeispiel: Betrieb an 5 Mignon-Akkus, die im Standby mit einer Ladereglerschaltung schonend geladen werden und im Betrieb des Players netzunabhängig die Clock versorgen.
Kosten mit Akku incl Einbau euro 300 + Versand.
 

L Clock aus Dänemark : eine ca. 25 x 25 mm große Platine, beidseitig bestückt , Stromversorgung über 12 V, on board heruntergeregelt  auf 5 V, Ausgang zu Clock Inputs mit TTL Pegel, Werksabgleich auf ca +/- 2 ppm Genauigkeit/Stabilität,  in allen gängigen Frequenzen lieferbar, Preis : euro 100 + Versand. Batteriebetrieb denkbar und schon vielfach realisiert.
Bezug über uns oder Dr. Feickert GbR. Link s.u.
Bericht in Stereoplay 8/99  (s.CD-Player Test Marantz CD17II) : mit nachvollziehbar mehr Abbildungspräzision und Baßgenauigkeit...
Kosten incl Einbau euro 150 + Versand.

Die neue Superlative
L-Clock mit mehr als 10000 uF Kondensator im internen Netzteil zur Entkopplung von der CD-Player Stromversorgung und mit aufwändiger Quarzperipherie. Unglaublich plastische und transparente Wiedergabe mit deutlich gesteigerter Auflösung in allen Frequenzbereichen. Die Wiedergabe wird authentischer und glaubwürdiger, die Musik wird deutlich ansprechender. Ein Muss für jeden hochwertigen CD-Player.
Preis : ab euro 150 + Einbau.
Erfahrungen im Umgang/ Einbau mit bestimmten Geräten teilen wir oder Dr.Feickert Ihnen auf Anfrage gern mit, wir haben eine Website mit geschütztem Inhalt zu diesem Themenbereich, die wir Ihnen beim Kauf zugänglich machen.

3. Magnetische Störungen vermeiden:
Fernhalten vom Trafo und den Antriebsmotoren der Geräte
Abschirmen in MuMetall gehäuse (Bezugsquellen demnächst hier)

4. Thermische Störungen vermeiden:
Fernhalten vom Spannungsreglern und Leistungstransistoren (bzw ihrer Wärmeableitung) für gleichbleibende Ergebnisse und geringe Alterung. Bei der Herstellung geht man davon aus, daß selten die Zimmertemperatur von 20 Grad C unterschritten wird, und dann im Gerät ein wenig darüber liegt, 25 Grad C ist deshalb die normale Ausgangstemperatur in Datenblättern.

Die beste Clock ist sicherlich ein Ofenquarz  (Preis ohne Peripherie ca. euro 1000) im Vakuum auf Watte gelagert, im evakuierten Glasrohr beheizt unter konstanter Temperatur betrieben. Die beste Art Musik zu hören sicherlich ein Live-Konzert.....

Diese Seite wird in Kürze auf den aktuellen Stand gebracht! Bitte wählen Sie zunächst die Links auf unserer Homepage
 
 

Herstellerlinks:
LC Audio Technology : http://www.lcaudio.dk
Hier gibt es auch eine Liste von CD-Playern und ihre Master Clock Frequenz, für alle, die planen und ihr Gerät nicht vorher öffnen möchten. Viele Quarze sind nicht bedruckt, sodaß man auf externe Informationen wie z.B. eine Serviceanleitung angewiesen ist, wollte man nicht die Frequenz messen.

Wir bauen auf Wunsch gern die Clock ein. Typische Kosten  um euro 50.- +Versand (ca. 8.- euro)

Literatur: Jitter: Specification and assessment in digital audo equipment ©Julian Dunn AES 92rd convention 1992 (www.nanophon.com/audio)

Bestellen Sie hier:

FL-electronic / Neuklang Mühlenpfordtstr.5
38106 Braunschweig
Tel.: 0531 / 342155
Fax: 0531 / 344900
E-Mail: info@FL-electronic.de

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Import L Clock: Dr Feickert GbR

Alternative: Maxiclock von Antileon Preis etwa DM 300
Es gibt auch noch andere Produkte..... Der Grundgedanke ist nicht ungewöhnlich, nur aus Sparsamkeitsgründen von CD-Playerherstellern stiefmütterlich behandelt, sprich : der Mehraufwand an entscheidender Stelle wird gescheut.