Mikrofon

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Neben dem normalen Angebot gibt es bei uns Tuning, das holt klanglich deutlich mehr heraus, zum Beispiel durch:
Richtiges Timing:
In der Hifi-Kette ist das Timing der Signalquelle extrem wichtig, Fehler, die hier entstehen, können nicht mehr korrigiert werden. Das Timing eines Signals wird von der Microposition bestimmt, die als eine sinnvolle Lösung an den Ohrabstand des Menschen angelehnt wird. Dann stimmen gleichzeitig Laufzeitunterschiede und Intensitätsverhältnisse.
Angemessen:
Das Hören des Menschen wird unterstützt durch die Form des Schädels und die damit verbundenen Klangfarbenänderungen, wenn der Schall von links kommt, am Gesicht gebeugt wird und zum rechten Ohr gelangt.
Die von dem genialen Schweizer Rundfunktechniker Jörg Jecklin entwickelte Optimale Stereo Separation in Form der Jecklinscheibe wird von Amateuren und Profis gleichermassen gern eingesetzt. Auf einem Stativ mit wenig Kabelsalat kann eine überzeugende Aufnahme mit guter räumlichere Staffelung gelingen, die Vorbereitung dazu ist verblüffend gering. Hinstellen in den Focus und die Aufnahme klappt. Der Focus ist  allerdings oft näher am Schallereignis als erwartet,  die gezeigte Aufstellung erscheint bei Lautsprecherwiedergabe als etwas entfernter, da der Hörer ja noch den Lautsprecherabstand im Wohnzimmer dazurechnen muss.

Möglichkeiten zur Auswahl
Jecklinscheiben gibt es mit zwei Halterungen (Lund R) für jedes handelsübliche Mikro.
Jecklinscheiben gibt es mit zwei Grenzflächenmicros integriert (so etwas fertigt z.B. MB, Obrigheim). Grenzflächenmicros werden wegen ihrer Neutralität geschätzt, es gibt keine Kammfiltereffekte durch benachbarte reflektierende Flächen(viele hersteller, u.a. Audio Technica). Bei der Aufstellung muss bedacht werden, dass der Abstand zum Boden für den Zuhörer eine natürliche Grösse ist. Platziert man die Mikros am Boden, verhindert dies eine 3-dimensionale Wiedergabe, weil die Bodenreflektion für unser Ohr eine Zusatzinformation darstellt. Den dadurch bedingten Frequenzgangeinbruch im Bassbereich nehmen wir deshalb hin, weil er auch im natürlichen Schall stattfindet..

Für den Selbstbau einer Trenneinrichtung wählen wir zwei Schallplatten (ausrangierte LPs), die mit Bitumen  (Unterbodenschutz oder selbstklebende Anti-Dröhn-Matten aus dem Autozubehör) aneinandergeklebt werden. Darauf wird schalldämmender Schaumstoff geklebt. Diese Scheibe simuliert auf einfachste Weise den Kopf, die Mikros werden seitlich in Positionen angebracht, wo etwa die Ohren sitzen. Wer will, kann dieser Trennscheibe die Kontur eines Gesichtes geben
Eine Alternative dazu ist ein Acrylstreifen, der in eine U-Form gebogen wird. Das bildet den menschlichen Schädel in der Ausdehnung nach. An  passender Stelle (entsprechend Ohr) wird auf jeder Seite ein Loch gebohrt, in das mit etwas Dämpfungsmaterial das Mikro eingesetzt wird, möglichst bündig.

Der reale Durchmesser der Kapsel (Hersteller Panasonic) beträgt 6mm, die Höhe ebenfalls. Das verwendete Elektretmicro benötigt eine externe Versorgungsspannung (9V), einen Arbeitswiderstand (2,2kOhm) und einen Auskoppelkondensator unter 5 uF(Folie). Alle Bauteile werden für Stereo zweifach benötigt und kosten unter DM 70 einschliesslich der Mikrofonkapseln, die einen überzeugenden Frequenzgang aufweisen (Herstellerangabe). Es handelt sich um Mikros für Messzwecke, die auf höchste Linearität entwickelt werden. Die Richtcharakteristik ist kugelförmig, Mikros mit Richtwirkung sind im Bassbereich nicht so linear. Für die Platzierung der Kugelcharakteristik hat das Konsequenzen, eine Trenneinrichtung wird benötigt (s.o.). Auf Wunsch sind auch kapseln mit Nierencharakteristik lieferbar.
Die gemeinsame Stromversorgung stellt die Stereobalance sicher, weil ein Einfluss verschiedener Versorgungsspannungen auf das Signalpegel vermieden wird.

Frequenzgang nach Herstellerangabe, die hohe Linearität ist Voraussetzung für den Einsatz in der Messtechnik
 
 
 

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