ALR-Jordan


ALR:
ALR  verlegte als ALR Acoustics GmbH Ihren Sitz nach 46485 Wesel, Am Schornacker 5, der Geschäftsführer Rainer Matiba hat wie vordem den begnadeten Entwickler Karl-Heinz Fink unter Vertrag.

ALR-Jordan Lautsprecher führen die Entwicklung von Ted Jordan konsequent weiter, der bereits in den 60 Jahren die Aluminium- Membranen in seinen Lautsprechern einsetzte. Als Breitbandlautsprecher Jordan-Watts Module berühmt, mit Berillium Zentrierung und anderen interessanten Details seiner Zeit weit voraus, übernahmen die ALR-Jordan Entwickler Karl-Heinz Fink und sein Team das Beste davon, sammelten in mehreren Serien ihre Erfahrungen mit eigens geschaffenen Chassis und kombinierten diese neu mit Passiv-Membranen und Gewebekalottenhochtöner. Die Seitenteile haben nicht nur eine strömungsgünstige Form (gut für den ausgewogenen Hochtonbereich), sondern auch äußerst resonanzarm mit den bis zu 38mm starken Seitenwangen ! Das Anschlußfeld ist zwar nicht aus purem Gold, aber vergoldet und aus härterem Material, sodaß auf der Rückwand keine akustische Schwachstelle entsteht. Die Klemmen sind so ausgelegt, daß derjenige, der kein Bi-Wiring wünscht, keine Verluste durch die Brücken befürchten muß. Diese Gedanken standen beim Entwurf Pate. So entstand die neue NOTE-Serie, sehr kompakt, sehr ausgewogen, sehr baßtief, sehr dynamisch, sehr gelobt in allen Zeitschriften, die diese Lautsprecher im Test hatten ! Aus unserer Sicht ist der Klang unspektakulär und neutral. Hier wird kein Sound aufgetragen, hier wird Musik übertragen. Nicht mehr und nicht weniger. Beschreibung Note
 

Lautsprecher Note- Serie
 
ALR NOTE 3  ALR NOTE 5 ALR NOTE 7 ALR NOTE 9 
Audio 4/99: Für den Auftritt dieser Klassenbesten vergeben wir eine glatte Eins! Stereo5/99 sehr gut ***
ALR NOTE Center
 
 

Möglichkeiten zur Auswahl
 
Lautsprecher  Presse DM/Stck Preis/Stück
 ALR NOTE 3 Audio 4/99 Klassenbeste   € 988.-
 ALR NOTE 5 Stereo5/99 sehr gut ***   € 1748.-
 ALR NOTE 7 Stiftung Warentest okt.2003   € 2198.-
 ALR NOTE 9     € 4948.-
 ALR NOTE Center     € 1298.-
 Note: Eiche schwarz, Kirsche , Ahorn  silber / schwarz / weiß/ RAL-Farben
Schleiflack oder hochglanz
  a.A.
 ALR Classic 1     € 288.-
 ALR Classic 2 € 488.-
 ALR Classic 5     € 788.-
 ALR Classic Center     € 388.-
 ALR Classic Sub     € 1588.-
 Classic: schwarz, Birke , Erle    
 ALR Entry S  Hi-Fi News(GB) 2001 "best products of the year" 'Editor's Choice' award    € 168.-
 ALR Entry M     € 258.-
 ALR Entry L     € 368.-
 ALR Entry XL     € 498.-
 ALR Entry Center     € 318.-
 ALR Entry Sub     € 788.-
 ALR Center 3M    DM 398.-
 ALR Center 4M    DM 598.-
 ALR Surround 4M    DM 498.-  
 ALR Surround Set4M Stereo8/97 bestes Set Heimkino1/97 bestes Set    
 ALR Entry 2M Audio1/97 beste Box Stereoplay6/97 beste Box  DM 325.-  
 ALR Entry 2M SE Stereoplay8/98 beste Box  DM 348.-  
 ALR Entry 3M Stereo4/98 excellent*** HiFiTest1/98 beste Box  DM 398.-  
 ALR Entry 5M Audio12/96 beste Box Stereoplay8/97 beste Box  DM 675.-  
 ALR Entry 5M SE    DM 748.-  
 ALR Entry 6M    DM 798.-  
ALR Entry 6M SE      
 ALR NO.3M    DM 1098.-  
 ALR NO.4M    DM 1398.-  
fett: lieferbar mager: nicht mehr lieferbar    

 
< Classic 2
Classic 5 >
< Classic Center
Classic Subwoofer >
Entry M <<ALR Entry M
 
 
 

ALR Entry L >>

Entry L
Entry S
Entry Center
<<ALR Entry S
 
 

ALR Entry XL >>
 
 
 

<<ALR Entry 
 Center

Entry XL
Entry Sub 3 <<ALR Entry Sub3  

Lautsprecher historisch
 
ALR TAKE 2 DM 1668.- ALR TAKE 5 DM 2248.- ALR TAKE 6 
Testurteil Audio: einer der besten universellsten Schallwandler der Welt

Stückpreise
 

Der Entwickler Karl-Heinz Fink über die NOTE - Serie:
Na ja, daß die NOTE - Serie die TAKE - Linie ersetzt muß ich ja wohl nicht erzählen, oder? Dann schon eher warum die NOTE - Serie denn so und nicht anders geworden ist.

Als ich mich entschlossen hatte, mit der neuen Serie zu starten, stand natürlich erst mal die Frage auf dem Tisch, wie die "Neue" denn aussehen sollte. Ehrlich gesagt haben Hellmut Thiele (unser Designer) und ich ziemlich viele Entwürfe gemacht, die wir aber gleich wieder verworfen haben, da uns der richtige Pep fehlte. Entweder war es zu modern und damit nicht besonders zeitlos, oder aber langweilig. Der Funke sprang erst über, nachdem ich angefangen hatte, Seitenwände eines Lautsprechers mit verschieden dicken Profilen zu versehen, um das Resonanzverhalten zu untersuchen. Warum also nicht mit Seitenwänden arbeiten, die sich über die Breite in der Dicke ändern?

Schließlich entstand so die endgültige Form und somit sieht der Lautsprecher nicht nur interessant aus, sondern die profilierten Wände erfüllen auch noch eine wichtige Funktion.

Die Arbeit an den Chassis hatte schon früher begonnen. Nachdem wir ja in der Vergangenheit fast alle Chassis aus Dänemark bezogen hatten, startete ich diesmal mit NMB in Japan. Dort bekamen wir Möglichkeiten in der Entwicklung, die uns niemand in Europa bieten konnte.

Da ist zum Beispiel der Baßlautsprecher: hier konnten wir neue Wege gehen und eine völlig neue Chassisgröße entwickeln. Dieses neue Chassis sollte etwas kleiner sein als ein herkömmliches 16cm-Chassis, um eine bessere Balance zwischen den einzelnen Komponenten zu bekommen. Obwohl der 16cm-Lautsprecher zwar gut im Baß ist, so ist er doch im Mitteltonbereich nicht immer perfekt. Ein 13cm-Lautsprecher hat einen wunderschönen Mittenbereich, aber kann nicht im Baß mithalten.

Das neue 15cm-Chassis erwies sich als der beste Kompromiß ? der Mitteltonbereich wie von einem 13cm, aber im Baß wie ein großer. Eine 32 ? Millimeter - Schwingspule mit Kaptonträger und ein entsprechend passender Magnet erlauben auch tiefe Frequenzen aus nur 11 Litern Gehäusevolumen. Die Membran besteht natürlich aus Aluminium, gleichzeitig stabilisieren dünne Schichten von Keramik auf der Ober- und Unterseite. Die Gummisicke mit variabler Materialdicke führt das Chassis perfekt am Außenrand und eine besonders große Zentrierung erlaubt große lineare Auslenkungen. Wie schon bei den Chassis der TAKE-Serie besteht der Korb der Chassis aus besonders steifem Kunststoff. Zusammen mit den entsprechenden Versteifungen im Gehäuse ergibt sich eine günstige Eigendämpfung, die Resonanzen eliminiert und nicht ans Gehäuse weitergibt. Eine Lage hochdämpfende Knetmasse hält den Korb bombenfest auf der Schallwand und hilft auch bei der flexiblen Abstützung der Magneten gegen das Innengehäuse. Hier hat uns die Erfahrung weitergeholfen, die wir bei der Entwicklung der FAKTOR 2 gemacht haben.

Auch das Prinzip der Passivmembran haben wir aus der FAKTOR 2 übernommen. Allerdings brauchten wir eine andere Form, damit der Lautsprecher weiterhin schmal bleiben konnte. Nur KEF in England hatte eine ovale Passivmembran, die allerdings immer noch zu breit war ? also mußte ein neue her. Auch diese Passivmembran stammt von NMB - auf der schmalen Seite genauso breit wie das Baßchassis, aber dank der Länge mit der doppelten Membran-fläche für verzerrungsfreien Baß.
So eine Passisvmembran hat mehrere Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Baßreflex-rohr: zuerst einmal arbeitet es verzerrungsärmer, da nur geringe Bewegungen nötig sind, während ein herkömmliches Rohr bis zu einigen Zentimetern Hub machen muß. Bei sehr tiefen Frequenzen, bei denen ein Baßreflexrohr das Baßchassis nicht mehr kontrollieren kann, arbeitet die Passivmembran immer noch und begrenzt schädliche Auslenkungen. Natürlich ist eine Passivmembran nichts neues ? immerhin mehr als 40 Jahre ist das Prinzip bekannt, aber die ALR-Passisvmembrane bietet ein entscheidendes Feature ? das veränderbare Tuning -Gewicht. Hiermit kann man auf einfache Weise die Baßabstimmung beeinflussen und damit die Eigenarten der Raumes oder der Elektronik ausgleichen. Die Handhabung ist ganz einfach - Schraube runter, Gewichtsscheiben ändern ? fertig. Dabei bleibt die untere Grenzfrequenz in etwa gleich ? nur das Auschwingverhalten und der Pegel zwischen 40 und 100 Hertz ändern sich.

Doch nicht nur Baßlautsprecher und Passivmembran sind neu, auch der Hochtöner ist eine Neukonstruktion. Wie schon bei der TAKE-Linie ist es ein Gewebehochtöner, allerdings schrumpfte der Außendurchmesser der Kalotte von 28mm auf 25mm, um sehr hohe Frequenzen besser abstrahlen zu können. Damit auch kleinste Details nicht zu kurz kommen, optimierten wir den Strömungsverlauf hinter dem Gewebe der Kalotte. Eine Polkernbohrung mit Grenzflächenbedämpfung senkt die Resonanzfrequenz des Hochtöners, ein Doppel-magnet dämpft die Schwingung bei der Resonanzfrequenz so gut, daß auf Ferrofluid verzichtet werden konnte. So konnten dem Hochtöner noch mehr feine Details entlockt werden. Auch die Frontplatte des Hochtöners mußte sich einige Modifikationen gefallen lassen. So weit es eben geht, steht die Kalotte aus der Frontplatte heraus. Das heutzutage so gern genutzte kurze Horn am Hochtöner, das die Empfindlichkeit erhöht, verschwand völlig. Meßtechnisch war das nicht so ohne weiteres nachzuvollziehen, nur beim Hören ist der Unterschied groß. Da mußte halt eben noch mehr Magnet her, um die entsprechende Empfindlichkeit wieder zu erhöhen.

Auch bei der Entwicklung der Frequenzweiche waren es in erster Linie die Hörtests, die Schaltung und Bauteileausführung bestimmten. Dank des besseren Frequenzganges der Chassis konnte die Weiche relativ einfach ausfallen. Im Bassbereich arbeitet nur eine High-Power Spule mit Trafokern, wie ihn auch Ausgangsübertrager in Röhrenendstufen nutzen, eine Luftspule, ein Polypropylen-Kondensator und ein Widerstand. Das sind nur etwa 30 Prozent der Bauteile, die eine entsprechende TAKE benötigte. Im Hochtonzweig arbeitet natürlich ein Autotrafo zur Anpassung der Empfindlichkeit von Baß und Hochtöner. Auch dieser Trafo lässt sich meßtechnisch erst mal nicht erklären, nur gehörmäßig überzeugt er mit ungehörigem Detailreichtum und Schnelligkeit. Der erste Kondensator ist wieder ein Polypropylen-Kondensator, der zweite dagegen ein besonders ausgelegter Spezial-Kondensator, der von einem japanischen Spezialisten für uns entwickelt wurde. Alle Kondensatoren werden dazu noch mit einer hochdämpfenden Masse umwickelt (Gray Tack), um Mikrofonie-Einflüsse zu minimieren. Bei den wenigen Bauteilen war es auch nicht nötig, Platinen zu benutzen (Ausnahme: Baßbereich NOTE 7). Eine Freiverdrahtung garantiert kürzeste Signalwege bei kleinsten freiliegenden Magnetfeldern. Hier ist also Handarbeit angesagt, genau wie beim Bau des Gehäuses und des ganzen Lautsprechers.

Nur ausgebildete Spezialisten bestücken die Lautsprecher in aller Ruhe, damit am Ende ein Produkt entsteht, dessen Wert auch nach Jahren noch beständig bleibt.
(Dieser Text wurde und freundlicherweise von ALR zur Verfügung gestellt. Welchen Spass man dort in der Entwicklungsabteilung hat, kann man aus der Überschrift des übersandten Textfiles ablesen: Allgemeines Geblubber für Marketing...  Das bedeutet wohl etwa: gesunde Milch von glücklichen Kühen, bessere Lautsprecher von  Entwicklern, denen die Arbeit Spass macht.... ;-)

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